Schönen guten Tag zusammen!
Tja, was soll ich sagen, ausser, dass hier ja wohl momentan Schlag auf Schlag geht in unserem bLog, oder?! :-) Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch nochmals auf unsere Rubrik "Anschauen" verweisen. Dort finden sich seit kurzem viele neue Blogs, die ebenfalls alle absolut lesenwert sind (auch wenn natürlich keiner an uns heran kommt...)! :-)
Aber jetzt zum eigentlichen Inhalt dieses Posts.... wir befinden uns zeittechnisch jetzt schon am Ende des Monats August! WOW! :-) Und auch an diesem schönen Wochenende hat es uns nach Cache Creek verschlagen. Allerdings diesmal nicht, um uns wagemutig mit einem Boot in die Fluten zu stürzen, sondern um ein kulinarisches Frühstück zu uns zu nehmen :-)! Doch der Reihe nach. Der Vermieter eines Freundes hier, hat uns eingeladen, mit seinem Auto zunächst nach Cache Creek in ein Casino zu fahren und anschließend in den CostCo zu fahren, was in Deutschland wohl am ehesten mit der Metro zu vergleichen ist.
Wir sind also morgens (11am) ins Cache Creek Casino gefahren. Dazu muss man sagen, dass Glücksspiel in CA eigentlich verboten ist. Indianer (ihr wisst schon, die Typen, denen das Land hier mal ursprünglich gehört hat...) dürfen auf ihren Territorien allerdings ihre eigenen Gesetze erlassen und somit auch Glücksspiel betreiben.... klingt komisch, ist's auch, und ist aber auch so :-)! Dieser Stamm, dem das Cache Creek Casino gehört, ist dadurch recht reich geworden und denen geht's jetzt wohl auch recht gut. Auf dem Weg zum Casino kommt man aber durch andere städte, wo auch Indianer leben, denen es aber eher weniger gut geht. Schlechte bis keine Bildung, hohe Arbeitslosigkeit, Drogen, Kriminalität.... . Naja, man könnte jetzt denken, wir Indianer, wir halten zusammen, nach allem, was uns so passiert ist. Aber nein, der Stamm mit dem Casino spendet lieber Geld an "die Weissen", die ihnen mal das Land genommen haben. Zum Beispiel an unsere Uni. Dabei wäre es wohl sinnvoller dem anderen Stamm zu helfen, oder?? .... verkehrte Welt! Naja, das Casino ist... riesig! Und es soll noch größer werden. Sogar über den Bau einer mehrspurigen Strasse, um dem Verkehr Herr zu werden, wird eifrig diskutiert (die Kosten würde natürlich auch der Indianerstamm übernehmen... Portokasse...). Warum wir aber da waren, war nicht primär das Glücksspiel, als eher das Brunch-Buffet. Wahnsinn, sag ich euch! Man zahlt $14 und bekommt alles, was man sich so vorstellen kann an (wirklich qualitativ sehr gutem) Essen. Der Clou soll natürlich sein, dass man danach noch auf 'ne Runde Zocken bleibt ;-). Getränke (nicht-alkoholisch) sind ebenfalls inbegriffen und es gibt fast alles über amerikanische, asiatische, deutsche und italienische Küche, was man sich vorstellen kann... :-). Nach etwas mehr als 2 Stunden war uns dann allen schlecht und wir sind noch 'ne Runde Automaten spielen gegangen. Dabei hat der Vermieter von unserem Freund mit einer Selbstverständlichkeit $100 in den Automaten gesteckt, als wäre es Spielgeld... naja, er hat aber tatsächlci auch $40 gewonnen, allerdings ist der Gewinn später noch auf Grund einer Unachtsamkeit auf $20 geschrumpft ;-). Als letztes kann noch gesagt werden, dass in dem Casino überwiegend Asiaten spielen. Und wurde mal gesagt, dass der Grund dafür in ihrem Glauben an diverse Glückszahlen (777 usw.) zu suchen ist, aber war echt SEHR auffällig... .
Ja, danach sind wir dann schwersten einkaufen gefahren, in den CostCo. Ist echt wie die Metro, man braucht eine "Kundenkarte" und kann Dinge sehr günstig und in großen Mengen kaufen (eigentlich für Gastronomie und große Familien... ;- ). Wir haben uns dann erstmal mit etwas Bier und Kaffee versorgt. Beck's war fast billiger als in Deutschland! $14 für eine Box mit 24 Flaschen! Bei einem Kurs von 1€=$1.4 kein schlechter Deal... ;-).
Ja, und am Abend haben wir es uns nicht nehmen lassen, nochmal an den schönen Lake Berryessa zu fahren... den kennt ihr ja schon bereits zur Genüge... ;-). Vom BBQ konnten die meisten zwar nix mehr essen, wegen übermäßigem Essen im Casino aber es war trotzdem wie immer wunderschön! :-)
Tja, das war's schon wieder von diesem Beitrag.... . Wie geht's euch denn so allen? Wünsche euch einen guten Start in die neue Woche und einen wunderbaren Tag! Hoffentlich schon auf bald!
Bestes,
vomMattes.
Sonntag, 21. Oktober 2007
Sonntag, 14. Oktober 2007
Cache Creek
Wenn der Mattes ja immer schon meine Posts ankündigt, muss ich wohl auch schreiben...
Wir wussten, dass unser betreuender Professor hier in Davis gerne Kayak fährt und als wir in seinem Büro auch noch Bilder mit Whitewater-Kayaking-Action :-) gesehen haben, haben wir vorsichtig angefragt, ob er uns mal mitnehmen könnte. Kein Problem, und so kam es, dass wir eines Samstags morgens bei ihm vor der Garage standen und Kayak, Paddel, Schwimmwesten und was man sonst noch so braucht eingepackt haben und zum Cache Creek gefahren sind. Da das Kayak für 2 Personen ausgelegt ist, haben wir uns abgewechselt und ich bin dann zuerst mit unserem Prof. den creek entlang gepaddelt und in der Zwischenzeit hat Matthias das Auto zum Anlegepunkt gefahren. 1,5 Stunden später und unwesentlich durchnässt haben wir flussabwärts wieder angelegt und dann war Mattes dran. Ziemlich coole Sache, dass er uns mitgenommen hat, wir hatten eine Menge Spass. Selbst wenn nur einer von uns dreien so gut vorbereitet war, seine Ray-Ban mitzubringen ;-) Und ich kann mich auch nicht mehr genau erinnern, wann mir in Deutschland zuletzt einer meiner Profs sein Auto anvertraut hat...
Als wir wieder zurück in Davis waren, haben wir zum Abschluss noch einen Kaffee standesgemäss am Pool eingenommen und uns artig bei ihm bedankt. War auch wirklich sehr nett, uns mitzunehmen!
Lasst es euch gut gehen und bis bald!
Euer Fred
Wir wussten, dass unser betreuender Professor hier in Davis gerne Kayak fährt und als wir in seinem Büro auch noch Bilder mit Whitewater-Kayaking-Action :-) gesehen haben, haben wir vorsichtig angefragt, ob er uns mal mitnehmen könnte. Kein Problem, und so kam es, dass wir eines Samstags morgens bei ihm vor der Garage standen und Kayak, Paddel, Schwimmwesten und was man sonst noch so braucht eingepackt haben und zum Cache Creek gefahren sind. Da das Kayak für 2 Personen ausgelegt ist, haben wir uns abgewechselt und ich bin dann zuerst mit unserem Prof. den creek entlang gepaddelt und in der Zwischenzeit hat Matthias das Auto zum Anlegepunkt gefahren. 1,5 Stunden später und unwesentlich durchnässt haben wir flussabwärts wieder angelegt und dann war Mattes dran. Ziemlich coole Sache, dass er uns mitgenommen hat, wir hatten eine Menge Spass. Selbst wenn nur einer von uns dreien so gut vorbereitet war, seine Ray-Ban mitzubringen ;-) Und ich kann mich auch nicht mehr genau erinnern, wann mir in Deutschland zuletzt einer meiner Profs sein Auto anvertraut hat...
Als wir wieder zurück in Davis waren, haben wir zum Abschluss noch einen Kaffee standesgemäss am Pool eingenommen und uns artig bei ihm bedankt. War auch wirklich sehr nett, uns mitzunehmen!
Lasst es euch gut gehen und bis bald!
Euer Fred
Oroville
Hallo, Freunde der Sonne! :-)
Ja, wie schnell ging das denn? Die Zeit vergeht momentan wirklich wie im Flug... trotzdem, entschuldigt bitte, dass es soooo lange gedauert hat bis zu unserem diesem, neuen Blogeintrag.. .
Aaaaalso, es begab sich so Anfang August, dass der Fred und ich nach Oroville aufgebrochen sind, was etwa 2 Stunden nördlich von Davis gelegen ist. Der Grund war, dass wir endlich einmal ein paar Leute besuchen wollten, die uns schon so oft zu sich eingeladen hatten, wir aber immer absagen mussten. Sie sind Freunde meines Nachbarns aus der Heimat und hatten uns schon vor unserer Ankunft bei der Wohnungssuche geholfen. Eigentlich wohnen sie in Berkley, aber im Sommer fahren sie gerne nach Oroville in ihr Sommerhaus. Sie ist Deutsche, die aber schon mit 20 Jahren in die USA ausgewandert ist und hat hier einen Amerikaner geheiratet. Mittlerweile sind sie beide im Ruhestand und genießen selbigen in vollen Zügen!
Traumhaft schön, sag' ich euch, aber seht gerne selbst die Bilder! Das Haus steht auf einem Hügel, etwas ausserhalb von Oroville mit einem formidablem Blick auf den Stausee. Einen Hund haben sie auch und jede Menge Kolibris :-). Der Oroville dam war wohl auch mal einer oder der größte Staudamm der Welt. Sehr eindrucksvoll jedenfalls, obwohl nur noch recht wenig Wasser im See übrig war, weil es schon sehr lange, sehr trocken war.
Zunächst haben wir natürlich mal eine Besichtigungtour des Hauses und des Grundstücks/Gartens bekommen. Spitze, die nächsten Nachbarn wohnen wohl so 2-3 Meilen entfernt, es ist wirklich wunderschön, diese Ruhe und Abgeschiedenheit... man kommt richtig ins Schwärmen.... . Und da zu der Zeit mein Fuss noch etwas unförmig aussah, durfte ich natürlich nicht laufen (wurde mir von unseren beiden Gastgebern verboten), sondern musste den elektrischen Rollstuhl von Gitte benutzen. War am Anfang etwas ungewohnt, aber ich muss sagen, es war besser als Rumhumpeln und natürlich sehr convenient.. ;-). Man muss dazu sagen, dass Gitte ein ziemlich schwere Knochenerkrankung hat und deshalb auf den Rollstuhl angewiesen ist.
Die beiden waren auf jeden Fall super-tolle Gastgeber. Nachmittags sind wir noch zum Stausee und in die Stadt gefahren, um uns dort ein wenig um zu schauen. Dort gab es bei der Visitor information auch noch einen Film über den letzten Indianer aus dieser Gegend. Man muss sich bei aller Schönheit der Landschaft echt immer vor Augen führen, dass dieses ganze Land mal diesen Leuten gehörte und sie jetzt einfach alle entweder tot sind oder in ziemlicher Armut leben (ausser denen, den ein Casino gehört natürlich...) ... nicht unbedingt sehr gerecht.
Abends gab's dann noch ein BBQ und ich muss sagen, das war bisher das beste Stück Fleisch, das ich in meinem Leben gegessen habe! Ohne Witz, mir läuft noch jetzt das Wasser im Mund zusammen, wenn ich daran denke... . Vor allem das Gewürz.... es war so lecker, dass wir, als wir so gegen 1:00am wieder nahe Davis waren, noch schnell zum WalMart gefahren sind, um es für's nächste BBQ bei uns zu sichern... :-) God bless america.. ;-).
Ja, das waren so unsere Erlebnisse in Oroville. War eine tolle Zeit dort, wir hatten super-nette Gastgeber und werden versuchen, sie auch nochmal in Berkley zu besuchen.
So, das soll's erstmal mit mir gewesen sein, der Fred wollte sich gleich auch noch melden und ab jetzt geht's hoffentlich nochmal kontinuierlicher weiter... ;-).Übrigens, sehr bemerkenswert, obwohl wir heute den 14. Oktober haben, sitze ich gerade auf unserer Veranda, in shorts und t-shirt und trinke einen Kaffee... einfach eine runde Sache, dieses Kalifornien... ;-).
Ich hoffe sehr, dass es euch allen gut geht! Habt Spass, wo auch immer ihr euch rum treibt und hoffentlich bis bald!
Beste Grüße,
vomMattes.
P.S.: Sorry, jetzt wo ich die Bilder gesehen hab', muss ich noch was zu dem "Sprinklerbild" erklären. Wir haben auf der Hinfahrt an einer Strasse gehalten, um noch frisches Obst zu kaufen. Da war ein großer, leerer Schotterparkplatz. Dann kam ein Truck, mit einem Typen, der nur ausgestiegen ist, den Sprinkler angedreht hat und wieder gefahren ist. Auf dem Parkplatz war nix. Nur Staub, der jetzt nass wurde. Keine Autos, keine größere Stadt in Reichweite, nix. Aber was soll's Wasser haben wir mehr als genug, hauptsache, es staubt net mehr.... .
Ja, wie schnell ging das denn? Die Zeit vergeht momentan wirklich wie im Flug... trotzdem, entschuldigt bitte, dass es soooo lange gedauert hat bis zu unserem diesem, neuen Blogeintrag.. .
Aaaaalso, es begab sich so Anfang August, dass der Fred und ich nach Oroville aufgebrochen sind, was etwa 2 Stunden nördlich von Davis gelegen ist. Der Grund war, dass wir endlich einmal ein paar Leute besuchen wollten, die uns schon so oft zu sich eingeladen hatten, wir aber immer absagen mussten. Sie sind Freunde meines Nachbarns aus der Heimat und hatten uns schon vor unserer Ankunft bei der Wohnungssuche geholfen. Eigentlich wohnen sie in Berkley, aber im Sommer fahren sie gerne nach Oroville in ihr Sommerhaus. Sie ist Deutsche, die aber schon mit 20 Jahren in die USA ausgewandert ist und hat hier einen Amerikaner geheiratet. Mittlerweile sind sie beide im Ruhestand und genießen selbigen in vollen Zügen!
Traumhaft schön, sag' ich euch, aber seht gerne selbst die Bilder! Das Haus steht auf einem Hügel, etwas ausserhalb von Oroville mit einem formidablem Blick auf den Stausee. Einen Hund haben sie auch und jede Menge Kolibris :-). Der Oroville dam war wohl auch mal einer oder der größte Staudamm der Welt. Sehr eindrucksvoll jedenfalls, obwohl nur noch recht wenig Wasser im See übrig war, weil es schon sehr lange, sehr trocken war.
Zunächst haben wir natürlich mal eine Besichtigungtour des Hauses und des Grundstücks/Gartens bekommen. Spitze, die nächsten Nachbarn wohnen wohl so 2-3 Meilen entfernt, es ist wirklich wunderschön, diese Ruhe und Abgeschiedenheit... man kommt richtig ins Schwärmen.... . Und da zu der Zeit mein Fuss noch etwas unförmig aussah, durfte ich natürlich nicht laufen (wurde mir von unseren beiden Gastgebern verboten), sondern musste den elektrischen Rollstuhl von Gitte benutzen. War am Anfang etwas ungewohnt, aber ich muss sagen, es war besser als Rumhumpeln und natürlich sehr convenient.. ;-). Man muss dazu sagen, dass Gitte ein ziemlich schwere Knochenerkrankung hat und deshalb auf den Rollstuhl angewiesen ist.
Die beiden waren auf jeden Fall super-tolle Gastgeber. Nachmittags sind wir noch zum Stausee und in die Stadt gefahren, um uns dort ein wenig um zu schauen. Dort gab es bei der Visitor information auch noch einen Film über den letzten Indianer aus dieser Gegend. Man muss sich bei aller Schönheit der Landschaft echt immer vor Augen führen, dass dieses ganze Land mal diesen Leuten gehörte und sie jetzt einfach alle entweder tot sind oder in ziemlicher Armut leben (ausser denen, den ein Casino gehört natürlich...) ... nicht unbedingt sehr gerecht.
Abends gab's dann noch ein BBQ und ich muss sagen, das war bisher das beste Stück Fleisch, das ich in meinem Leben gegessen habe! Ohne Witz, mir läuft noch jetzt das Wasser im Mund zusammen, wenn ich daran denke... . Vor allem das Gewürz.... es war so lecker, dass wir, als wir so gegen 1:00am wieder nahe Davis waren, noch schnell zum WalMart gefahren sind, um es für's nächste BBQ bei uns zu sichern... :-) God bless america.. ;-).
Ja, das waren so unsere Erlebnisse in Oroville. War eine tolle Zeit dort, wir hatten super-nette Gastgeber und werden versuchen, sie auch nochmal in Berkley zu besuchen.
So, das soll's erstmal mit mir gewesen sein, der Fred wollte sich gleich auch noch melden und ab jetzt geht's hoffentlich nochmal kontinuierlicher weiter... ;-).Übrigens, sehr bemerkenswert, obwohl wir heute den 14. Oktober haben, sitze ich gerade auf unserer Veranda, in shorts und t-shirt und trinke einen Kaffee... einfach eine runde Sache, dieses Kalifornien... ;-).
Ich hoffe sehr, dass es euch allen gut geht! Habt Spass, wo auch immer ihr euch rum treibt und hoffentlich bis bald!
Beste Grüße,
vomMattes.
P.S.: Sorry, jetzt wo ich die Bilder gesehen hab', muss ich noch was zu dem "Sprinklerbild" erklären. Wir haben auf der Hinfahrt an einer Strasse gehalten, um noch frisches Obst zu kaufen. Da war ein großer, leerer Schotterparkplatz. Dann kam ein Truck, mit einem Typen, der nur ausgestiegen ist, den Sprinkler angedreht hat und wieder gefahren ist. Auf dem Parkplatz war nix. Nur Staub, der jetzt nass wurde. Keine Autos, keine größere Stadt in Reichweite, nix. Aber was soll's Wasser haben wir mehr als genug, hauptsache, es staubt net mehr.... .
Abonnieren
Kommentare (Atom)