Sonntag, 29. Juli 2007

This is an OUTRAGE!!!!

Breaking news...
Wirklich skandalös, was uns da in der letzten Woche widerfahren ist. Aber ich versuche, meine Entrüstung im Zaum zu halten und die Geschichte von Anfang bis Ende zu erzählen... ;-).
Es begann damit, dass wir uns einen kleinen "Luxus" auf unserer "Arbeitsstelle" geleistet haben.. . Ihr wisst ja, kein Morgen kann auch nur halbwegs gut werden ohne Kaffee. Und jeden Tag einen beim Starbucks zu kaufen ist zwar totaaaal stylish, aber auch teuer... . Deshalb haben wir uns dazu entschlossen einen coffee maker zu kaufen. Haben wir auch sehr schnell einen für nur 2 Bucks bei einem der vielen yard sales bekommen. Der war ja sooooo süüüüüüß (Mr. Coffee, kennt jemand Spacballs, den Film? :-) ). Aber seht selbst.

Ein dramatisches Missgeschick meinerseits führte allerdings zum Totalverlust der Kanne nach nur einer Woche. Aber kein Problem, nach einem neuen yard sale und 4 Bucks hatten wir eine neue, fettere, glatzköpfigere Kaffeemaschine :-).
Jetzt aber endlich zum eigentlichen Skandal: Man braucht ja bekanntlich einen Behälter für den Kaffee, namentlich Tassen. Wir hatten zwei. Fred hat sogar seine (gekaufte) UCD Tasse im Lab gehabt und ich hatte eine schicke Hawaii-Tasse (permanente Leihgabe aus unserem Apartment). Eines schönen Morgens schalten wir also wieder unsere Maschine an, stellen die Tassen schon parat und checken in der Zwischenzeit, während der Kaffee durchläuft, Mails im Lab (Maschine steht im "student mail room", eine Etage tiefer als das Lab).
Nach 10 Minuten kommen wir also zurück und: der Supergau: Tassen weg. Unauffindbar. Geklaut! Wer macht sowas? Ist denn nichts mehr heilig in dieser Welt? Im Nachhinein wurde uns gesagt, dass auf dem Tisch, wo wir die Tassen abgestellt haben, normalerweise nur Sachen deponiert werden, die für die Allgemeinheit freigegeben worden sind... . Aber hey, ich meine, das ist schon ein starkes Stück... Kaffee läuft durch, zwei Tassen stehen daneben und man denkt sich nur: ah, die nehme ich mir mal mit, die scheint keiner mehr zu brauchen... . Ja nee, is' klar. Crappy california...!!

Auch unser Zettel konnte den dreisten Dieb nicht zur Rückgabe bewegen. Jetzt mussten wir eine Woche lang Kaffee aus blöden Plastikbechern trinken. Ist zwar total amerikanisch, aber geschmacklich nicht so meins... . Wir haben mit dem Gedanken gespielt, den Vorfall der Campus-Polizei zu melden (ja, der Campus hat seine eigene Polizeistation und, ja Flo, auch seine eigene Feierwehr), damit die sich mal mit was sinnvollerem beschäftigen, als arme, radfahrende Studenten zu belästigen, weil sie nicht am Stoppschild angehalten haben oder ein gelbes, statt einem weissen Vorderlicht haben... .
Doch am Freitag wurden die Wogen unverhofft geglättet. Wir haben unser Leid natürlich einigen Leuten Kund getan und die Sekretärin in unserem department, Anni, mit der wir uns gut verstehen, hat uns zwei neue Tassen geschenkt. Richtig coole, vom department halt und es sind halt wieder richtige Tassen. Ist es also doch noch nicht alles verloren... ;-).
Jo, das war das. Hoffe mal, euch geht's allen gut? Bei Carsten steigt morgen die Geburtstagssause? Was ist mit dem HFL los? Die Galerie scheint gestorben zu sein? Admin? Naja, wie auch immer, ich wünsche euch einen gelungenen Start in die neue Woche, wir schauen uns jetzt gleich mal noch den neuen Simpsons Film an. Bis die Tage! Mattes.

Samstag, 28. Juli 2007

Lake Tahoe

Der Trip vor unserer Ankunft in Davis ist blogmaessig ja abgeschlossen, dann kann es direkt weitergehen mit der Berichterstattung über vergangene Tages-/Wochenendtrips. In diesem Fall ging's zum Hiken an den Lake Tahoe. Zugegeben, wenn mich in Deutschland jemand gefragt hätte, ob ich mitkommen will zum Wandern, hätte ich wohl gefragt, ob er noch ganz klar ist. Aber hier nehme ich alles mit, was sich ergibt. Etwas mehr open-minded. Besser, oder?
Es hat sich nämlich mehr als gelohnt! Mit einer ordentlichen Brotzeit im Gepäck, und Leuten aus Deutschland, Holland, Frankreich und Indien in den Autos ging's in Richtung Sierra Nevada. Vor Ort dann ein 4 Stunden Marsch mit Pause auf einem Plateau, von dem wir einen fantastischen Blick auf den tiefblauen See hatten. Wie sehr ich von der Natur hier beeindruckt bin, muss ich wahrscheinlich nicht nochmal sagen.
Danach sind wir noch nach South Lake Tahoe, an die Staatsgrenze zu Nevada. Und da in Nevada das Glücksspiel im Gegensatz zu CA erlaubt ist, stehen DIREKT auf der Grenze die ersten Casinos. Auf den Bildern sieht man das Schild für die State Line - und ein paar Inch ;-) dahinter Harrah's Casino.
Auf dem Aussichtspunkt der Emerald Bay haben wir dann noch die Vorbereitungen für eine Hochzeit gesehen - die Trauung direkt vor dem Lake Tahoe Panorama. Es gibt schlechtere Orte ;-)
Als Abschluss des Trips gab's dann Mengen mexikanisches Essen bei Tortilla Flats. Ob's was mit John Steinbeck's Buch zu tun hatte?

Bis demnächst, dann gibt's entweder einen Lake-Berryessa-BBQ-Bericht, den Report vom ID-4-Trip nach Nordkalifornien und Oregon oder aber was aktuelles aus dem Tagesgeschäft. Nur so als Vorschau.

Fred

Montag, 16. Juli 2007

Das Ende...

Drei Tagen sind wir in SF geblieben, wobei Alex, Fred und ich einen Tag damit verbracht haben, nach Davis und zurück zu fahren. Da haben wir uns dann vorab mal mit unserem Professor hier in den USA getroffen, um ein paar Dinge zu besprechen, weil er nämlich ab dem folgenden Montag für 2 Wochen nach Stuttgart geflogen ist und somit nur schwer zu erreichen war. Klingt komisch, ist aber so. Alex hat dabei dann auch gleich mal nachgehört, wie's denn so mit Diplomarbeit hier in Davis aussieht :-). Eine gute Idee muss ich sagen, hoffe, das klappt!
Zurück in San Francisco wollten wir ja zumindest noch ein bischen was von der Stadt sehen. Da die Anner und der Flo sich ja schon auskannten haben die uns dann am nächsten Tag mal geführt. Und ich muss sagen, wieder eine sehr, sehr geile Stadt! Alcatraz haben wir noch nicht gesehen, weil wir gerne die Nachttour auf Carstens anraten machen wollten und die aber schon ausgebucht war. Dafür haben wir aber eine exzellente Rundtour um Alcatraz gemacht. Auf einem antikem Kutter, mit antikem Speed und einem äußerst witzigen Kapitän. Er hatte auch eine hieb- und stichfeste Erklärung dafür, warum es so schwer/unmöglich war, von der Insel zu flüchten... . Es lag jedenfalls nicht an den Haien.... ;-).
Die Abende haben wir mit einem Besuch in einer Kneipe im wohl sichersten Viertel San Franciscos verbracht, wo auch viele hübsche Damen(?) zugegen waren... . Oder aber mit einem wirklich exzellenten Konzert von "Sparta". Wirklich spitze! Und danach gab's noch ein Open Air Konzert für die Anna und die Tina... :-). Cheers!
Tja, und dann ging's auch schon ab Richtung Davis, was in knapp 1 1/2 Stunden mit dem Auto zu erreichen ist. Da haben uns die Anderen dann abgeladen und sind noch weiter in Richtung Yosemite national park gefahren.
An dieser Stelle nochmal einen wirklich sehr herzlichen Dank an alle Beteiligten am Trip. War wirklich super, war jeden Dollar-Cent wert und hat einfach nur Spaß gemacht :-) DANKE!
Wie's für die anderen weiter ging, könnt ihr noch beim Flo nachlesen und wir können demnächst endlich mal was über das Leben hier in Davis schreiben... . Wollten halt chronologisch bleiben, gell?! :-) Bis dahin muss das hier für heute reichen.... .

Friede,
Mattes.

Letzte Etappe

Der Highway 1 ist recht kurvenreich. Das mag daran liegen, weil er genau an der Küste verläuft.. aber wer kann das schon so genau sagen...?! Das Beste für jeden waren die Kurven an dem Tag jedenfalls nicht und so haben wir die vielen Möglichkeiten zum Anhalten auch gerne genutzt. Wirklich, eine sehr reizvolle Landschaft. Lunch gab's am Strand, Nickerchen ebenfalls. Flo wollte alle 5, ach was sage ich, 2 Minuten surfen, Anna wollte zurück nach SB und Fred wollte bei einem Budenbesitzer mittem im Nirgendwo bleiben. :-)
Eigentlich war unser Ziel San Francisco, aber durch die diversen Stopps haben wir's nicht ganz geschafft und so begab es sich, dass wir in Monterrey genächtigt haben. In einem Hostel, was eher strikt angehaucht war. Kein Alkohol erlaubt, nirgends. Auch nicht unter der Dusche. Und Wasser gab's da auch nur gegen Bares, beziehungsweise gegen Marken, auf Zeit, also besser beeilen, gell? Dafür haben wir uns das atemberaubende Lighthouse angeschaut. Leider war es so atemberaubend, dass es uns glatt paralysiert hat und wir keine Bilder machen konnten. Zu schade... .
Egal, am nächsten Tag ging's dann weiter. Heute wollten wir's nach SF schaffen! Aber zuerst kam noch Santa Cruz. Ebenfalls direkt am Ozean gelegen und mit einem UC-Standort ausgestattet, kann auch diese Stadt nur empfohlen werden. Ich frage mich wirklich, wie die Leute hier zum Studieren kommen... . Bilder gibt's unten :-)
Und zack, abends hatten wir dann doch schließlich und endlich San Francisco erreicht. Nachdem wir ein paar unserer Klamotten im nur zu empfehlenden Hostel an der Post Street abgegeben hatten, haben wir noch eines unserer beiden Autos zurück gegeben. Gut so, denn Parken ist echt mal nicht soooo günstig in SF.... dafür macht Auto fahren da echt mal einen Höllenspaß, gell Alex?! "Ist ja nur ein rental..." ;-).

Und weiter geht's....

... mit Ziel Santa Barbara. Auf dem Weg von L.A. dorthin haben wir uns noch Malibu Beach angeschaut. Bei Nacht natürlich. Dann, wenn's am schönsten ist ;-). Mitch haben wir nicht getroffen, aber leider auch keinen Sandstrand, sondern eher viele Felsen, steile Küste und teure Häuser... die Legende besagt ja, dass BayWatch gar nicht dort gedreht wurde, sondern nur der Name benutzt wurde, um die Ecke populärer zu machen.
Egal, wie dem auch sei, nach kurzer Geisterfahrt auf der Gegenfahrbahn sind wir zielstrebig, auf direktem Wege, ohne Umwege, ohne uns zu verfahren zu unserem neuen Hostel in Santa Barbara gefahren. Natürlich nicht ohne vorher noch eine leckere und nahrhafte Mahlzeit ein zu nehmen.
Unsere ersten Roommates waren zwei witzige Kerle aus Manchester. Die waren gerade auf ihrer Abschiedstour. Schon nicht so einfach, die zu verstehen, wenn die mal anfangen, was schneller zu reden und dass sie schon eine Flasche Vodka getrunken hatten als wir ankamen, hat die Sache nicht einfacher gemacht. Aber das mit dem "working class accent" hat der Flo ihnen auch gleich mal auf die Nase gebunden. Sie haben's mit Fassung getragen... .
Am nächsten Tag haben wir uns Downtown angeschaut. Echt, sehr, sehr schön, auch wenn das schon so viele Leute gesagt haben. Aber seht selbst, gell?! Hier gibt's übrigens auch einen UC Standort, also ich kann's nur uneingschränkt empfehlen... . Strand gibt's auch. Ebenfalls schöööön :-).
Abends waren wir sogar noch Joggen(!). Nicht schlecht, wah? Fred hat wieder seine alte Kriegsverletzung vorgetäuscht, aber sonst ging's gut... (nur spass, nix für ungut fred, gell??!! :-) )
Danach sind wir dann mit einer Gruppe von Kanadischen Surfern noch 'ne Runde abspacken gegangen. Das hat allen großen Spaß gemacht :-). Die waren mit ihrem VW-Bullie auf 'nem surf-round-trip von Vancouver nach Mexiko... nicht schlecht.
Am nächsten Tag sind wir dann, verkatert wie wir waren, weiter aufm "Highway 1" (die Küstenstraße ) Richtung San Francisco aufgebrochen.

Dienstag, 10. Juli 2007

Beverly Hills

So, und hier gibt's noch ein Video aus Beverly Hills, aber nur bei der Durchfahrt. Hab gehört, dass man sich recht schnell mit der Polizei trifft, wenn man länger stehenbleibt :-) Die RICHTIG grossen Häuser gibt's aber nicht zu sehen. Die waren immer hinter meterhohen Hecken versteckt oder lagen weit ins Grundstück versetzt.

Grüße
Fred

Montag, 9. Juli 2007

El Ey

Ja, so langsam müssen wir uns mal ranhalten, um mit den Berichten der ersten zwei Wochen nachzukommen. Hier kommt also der L.A.-Report.
Nachdem uns jeder gesagt hat, wie §"$&%§"$% L.A. doch ist, haben wir nur ein paar Stunden auf dem Trip dafür eingeplant. Eigentlich schade, denn man hätte es auch ein bißchen länger da ausgehalten...
Wir haben uns also auf den Walk of Fame, das Hollywood-Zeichen und Beverly Hills beschränkt. Und Beverly Hills auch nur im Vorbeifahren bei Dämmerung (davon gibt's nur Videos, keine Fotos. Aber vielleicht werde ich die auch mal einbinden).
Bemerkenswert auf dem Walk of Fame: Ein Armed Forces Career Center und zwei Häuser weiter die Survival Insurance...
Cool war allerdings der Weg zum Hollywood-Zeichen durch die Hollywood Hills. Sehr schöne kleine Häuser, nicht so prollig wie Beverly Hills und ne schöne Aussicht dazu. Dann hat uns auch noch eine Frau den Weg zu einem Haus erklärt, in dem angeblich Madonna wohnt. Beziehungsweise gewohnt hat. Vielleicht hatte die Frau auch nur nen Bekannten, der gehört hat, dass Madonna hier mal einen Freund hatte, der lesen und schreiben konnte. Wie auch immer. Ich fand L.A. nicht schlecht, mal abgesehen vom Traffic. Und hier die Fotos dazu.
Es grüßt
Der Fred